Frohe Ostern!

News, April 2022

 

Frohe Ostern!

Geschätzte Regabogafreunde

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben, ein frohes, gesegnetes und erholsames Osterfest.

 

Herzlichst Ihre Monika Aliesch und das Regaboga Team

Notfall – Dringend ein neues zu Hause gesucht!

Gestern hat uns folgender Notruf ereilt! es wird dringend nach einem neuen zu Hause für Jojo und Liese gesucht!

Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gnadenhofes,

vorgestern telefonierten wir miteinander wegen unserer beiden Katzen. Wir wohen in der Nähe von Rottweil und ziehen Ende dieses Monats um nach Singen. Leider ist es uns nicht möglich, die Katzen mitzunehmen. Im Raum Baden-Württemberg haben wir es versucht, einen Platz für die Katzen zu finden, leider erfolglos. Daher bitten wir Sie dringend um Ihre Hilfe.

Wie schon am Telefon gesagt, sind uns die Katzen vor ca. zehn Jahren zugelaufen. Sie leben im Freien, übernachten im Schuppen und werden auch draußen morgens und abends gefüttert. Liese ist sehr zutraulich und will auch gestreichelt werden. Jojo ist eher scheu, man kann sie aber beim Fressen streicheln.

Im Anhang finden sie Bilder von beiden Katzen.

Wenn Sie uns bei der Aufnahme, bzw. Vermittlung der Katzen helfen könnten, wären wir außerordentlich dankbar.

 

Mit freundlichen Grüßen,
Peter und Sylke Erbsland

 

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie Liese und Jojo ein neues zu Hause schenken können oder und Jemanden kennen. 

Vielen Dank!

Monika Aliesch und das Regaboga-Team

 

Jojo

Liese

Rückblick Januar 2022

news, Januar 2022

 

Rückblick Januar 2022

Neues Winterquartier für unsere Esel

Nicht ganz alles lief letztes Jahr rund. Doch wir sind glücklich darüber, immer wieder auf Ihre finanzielle Unterstützung zählen zu dürfen.

Dank Ihrer Hilfe, konnten wir ein Winter-Stallzelt mit Paddock kaufen. Mit viel Muskelkraft, Ausdauer und Freude, bauten Dirk und Janusz das Zelt innert nur wenigen Tagen auf. Zum Glück war uns das Wetter gut gesinnt und der erste grosse Schnee fiel erst danach.

Wir waren gespannt, wie die Esel wohl reagieren werden, wenn sie ihr Winterquartier das erste Mal beschnuppern. Die Esel, sonst eher die Ruhe selbst, erkundeten neugierig und mit viel Interesse ihre neue Unterkunft. Sie so zufrieden untergebracht zu sehen, erfüllte unser Herz mit grosser Dankbarkeit.

Herzlichen Dank, dass wir dies mit Ihrer Unterstützung bewerkstelligen konnten!

Herzlichst,

Monika Aliesch und das Regaboga-Team

Zum Schutz der Zeltplane und um das ganze Stallzelt noch etwas stabiler zu machen, haben Susan und Dirk noch Holzpalette an den Zeltgestängen befestigt.

Zum Schluss hat Dirk noch Kratzbürsten für unsere Bewohner angebracht. Einmal in der Höhe für den Grossesel Ueli und weiter unten für die Kleineren.

Info Haltung & Pflege

Es ist uns sehr uns wichtig, dass unsere Esel und Pferde optimal versorgt sind. Über die Wintermonate erhalten Pferde 100% Heu, die Esel eine Mischung aus je 50% Heu und Stroh. So versorgt, verbringen die Tiere zufrieden die Wintermonate.

Tägliche Spaziergänge zur weide

Wir achten darauf, dass unsere Huftiere auch im Winter genug Abwechslung und Bewegung haben. Sie kommen täglich auf die Weide, wo sie ausgelassen herumtoben und sich nach Lust und Laune im Schnee wälzen können. Im wetterfesten Unterstand finden sie für ihr Wohl jederzeit Heu, Stroh und Wasser. Abends geht es dann zufrieden und glücklich zurück zum Winterzelt.

Ein Christbaum für unseren Maulsesel max

Max geniesst es sichtlich am nicht mehr gebrauchten Christbaum zu knabbern.

Alles Gute für’s 2022 & Jahresrückblick

News, Dezember 2021

 

Alles Gute für’s 2022 & Jahresrückblick

Geschätzte Regabogafreunde

Schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Ein Jahr, das vielen von uns neue Seiten aufgezeigt hat – Gute als auch Herausfordernde.

Wir haben die Guten dankbar angenommen und versucht aus den Herausforderungen das Beste zu machen. Möge es Ihnen allen auch so ergangen sein.

Viele Begebenheiten haben unseren Alltag im Zusammenleben mit unseren Tieren geprägt.

Begleiten Sie uns auf einen kleinen Rückblick in die vergangenen Monate.

 

Unsere Huftiere

Seit 2019 leben unsere Huftiere nun im Schwarzwald. Hier werden sie liebevoll und kompetent von unseren erfahrenen Mitarbeitern Susan, Dirk und Janusz betreut. Ein besonderes Dankeschön diesen Dreien!

Pablo und Miranda dürfen dieses Jahr ihren 30. Geburtstag feiern, Gwyneth sogar schon ihren 32. Doch es gab auch traurige Momente. So kam etwas unerwartet – der Abschied von Florian und Ladina. Florian, der von Geburt an ein Krebsleiden hatte, durfte in seiner Herdenfamilie 25 gute und beschwerdefreie Jahre verleben. Innert weniger Tage neigte sich seine Lebenskraft dem Ende zu. Sorgenvoll haben wir an Ladina gedacht, denn die zwei waren seit ihrer Jugend unzertrennlich. Unsere Befürchtungen traten ein, keine zwei Monate später, erlitt Ladina eine Herzschwäche und folgte ihrem Florian. So vielen Tierfreunden schenkten sie wunderbare Stunden auf den Esel-Trekkings.

Danke euch Beiden für die wunderschönen Jahre die wir mit euch erleben durften.

Florian & Ladina
Unsere Hunde

Auch hier blicken wir auf viele Herausforderungen zurück, deren Ausgang oft ungewiss war. Rückblickend sind wir dankbar, dass wir jede angenommen haben, alle positiv verlaufen sind und wir wieder viel lernen konnten.

Eine anspruchsvolle Aufgabe war es, der kleinen Sophie zu helfen. Als Notfall kam sie gerade mal 7 Jahre alt, austherapiert und zum Einschläfern vorgesehen zu uns. Über 20 Jahre Hundeerfahrung haben sich hier glücklicherweise bewährt. So konnten wir der gutmütigen Hündin eine neue Perspektive aufzeigen, um den Alltag anzugehen und sie nahm sie dankbar an! Sophie wird ihren neuen Besitzern das Herz öffnen, genauso wie sie es hier auch getan hat. 

Dankbar und mit leiser Wehmut haben wir im Spätsommer von unserer Yoko Abschied genommen. Mit ihren gut 15 Jahren war sie immer mit uns unterwegs im Stall, wo sie ihre Aufgaben bis zum Schluss wahrgenommen hat. Nun zeigte sich ihr Herz müde.

Sanft und zufrieden ist sie in ihrem geliebten Garten zu ihrer nächsten Reise aufgebrochen.

Sophia
Yoko
Unsere Katzenfamilie

Nachdem der kleine Pirmin seinen Kampf gegen seine Krankheit verloren hatte, blieb sein „Gspänli “ Orlando allein zurück.

Ein scheuer, verängstigter kleiner Kerl, der jedem Kontakt aus dem Weg ging. Es galt dem jungen Kater, nun in den folgenden Monaten genug Ruhe und Vertrauen zu vermitteln, sodass er sich in Sicherheit fühlen und lernen konnte, dass er vor uns Menschen nichts zu befürchten hat.

Er ist auf gutem Weg… So kann es passieren, dass man am Morgen am Fussende des Bettes ein kleines zusammengerolltes Bündel schlafen sieht – unser Orlando.

 

Orlando
Unsere Gänseschar

Immer wieder erhalten wir Anfragen, in denen es darum geht, allein zurückgebliebene Tiere aufzunehmen.

Eine Zusammenführung ist nie einfach, insbesondere da diese Tiergattung oft noch sehr verbunden mit ihren verstorbenen Partnertieren sind. Deshalb ist es immer eine spezielle Herausforderung die neuen gefiederten Freunde harmonisch in die richtige Gruppe zu integrieren.

So ist die Freude jeweils bei uns allen gross, wenn dies gelingt und wir sie friedlich auf ihren Spaziergängen auf dem Areal beobachten können.

 

Unsere Gänse
Unsere Ziegen

Auch in dieser Tiergattung erlebten wir im vergangenen Jahr viel Neues. Wie schön, wenn völlig verängstigte Tiere aus schlechter Haltung zu uns kommen und wir dann sehen, dass Sie in kurzer Zeit Vertrauen zu uns und in ihre neue Umgebung fassen.

Eine Begebenheit hat uns besonders berührt:

Die Ziege Madleine kam vor einem Jahr als Ersatzmama mit den kleinen Buben Gian und Giachen zu uns. Da sie im Zuchtbetrieb nicht aufgenommen hatte, war dies ihr Todesurteil. So beschlossen wir, sie mit den kleinen Zicklein zu uns zu nehmen. Wegen der Coronasituation verzögerte sich der Termin mit der Kastration der beiden prächtig herangewachsenen Buben. So kam es, dass Madleina im Herbst immer fülliger wurde und vor gut zwei Monaten ein wunderbares Ziegenmädchen zur Welt brachte. So unerwartet und wunderbar. Die kleine Lavinia belebt den ganzen Stall mit ihrem Übermut und erfüllt unsere Herzen immer wieder mit grosser Dankbarkeit dem Leben gegenüber.

Madleine & Livinia

Die oft dunklen Wolken der Sorge sind auch in diesem Jahr dem Licht der Solidarität unserer Arbeit gegenüber gewichen. Ich danke allen im Namen des ganzen Teams und unserer Tiere für die erlebte grossartige Unterstützung, die uns immer wieder die Kraft gegeben hat, trotz aller Widrigkeiten, nicht aufzugeben.

 

Mögen Sie alle das Licht der Liebe, der Hoffnung und der Zuversicht in Ihrem Herzen hüten.

Wir vom Hof Regaboga wünschen Ihnen und Ihren Lieben, gesegnete Festtage und Glück sowie Gesundheit für ein erfülltes 2022.

Danke von Herzen.

 

Monika Aliesch und das Regaboga Team

 

Weihnachtswunder auf dem Hof Regaboga

NEWs, Dezember 2021

Weihnachtswunder auf dem Hof Regaboga

Die Hoffnung nie aufzugeben und schwierige Situationen zu bewältigen, gehört zum Alltag auf unserem Gnadenhof. Ein verzweifelter Anruf von einer Tierheimleiterin unterbricht unsere Arbeit. Sophie, eine sechsjährige Mischlingshündin mit einem sanften, gutmütigen Wesen soll eingeschläfert werden, wenn nicht ein Wunder geschieht. Sie wurde im Tierheim abgegeben. Dort stellte sich heraus, dass sie eine Verhaltensstörung hat. Ständig jagte sie ihrer eigenen Rute hinterher und biss sich diese blutig. Um Sophie vor sich selbst zu schützen, erhielt sie im Tierheim einen Kragen und Therapien. Doch sobald der Kragen entfernt wurde, verletzte sie sich wieder. Eine Vermittlung scheint aussichtslos.

Obwohl die Auswirkungen der Pandemie ein tiefes Loch in unsere Finanzen gerissen haben, entscheiden wir uns, Sophie bei uns aufzunehmen. Wir geben ihr Raum und Zeit, sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen. Zwischen dem neuen Schützling und unserer Beagle Hündin Amy entsteht eine innige Freundschaft. Endlich können wir sie vom Kragen befreien. Gemeinsame Spiele mit Amy helfen Sophie, ihre schmerzhaften Erfahrungen zu verarbeiten. Einige Wochen später ist sie nicht mehr wieder zu erkennen! Ihre Verletzungen an der Rute sind kaum mehr sichtbar. Sie ist aufgeblüht und nimmt voll Lebensfreude an unserem Alltag teil. Als Sophie zu allem Glück auch noch einen Lebensplatz bei tierliebenden Menschen
findet, ist für uns alle klar: ein Wunder ist geschehen.

Bei unseren Tierrettungen erleben wir viel Leid. Nicht selten stossen wir dabei an unsere eigenen Grenzen. Umso grösser ist die Freude, wenn wir im Leben eines Tieres so viel Positives bewirken können. Ohne Ihre Solidarität, Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung wäre das nicht möglich. Aus ganzem Herzen danken wir Ihnen für den Rückhalt, den wir dank Patenschaften und Geldspenden erhalten.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten Gesundheit, eine lichtvolle Adventszeit und ein gutes 2022 mit vielen positiven Erfahrungen und Glücksmomenten.

Monika Aliesch und das Regaboga Team

 

Der Stern des Glücks zeigt sich dort, wo wir uns einsetzen für das, was wirklich zählt im Leben.

Sophies Leidenszeit mit Kragen

Wieder gewonnene Freiheit im Spiel

Veränderung als Chance

 

 

News, märz 2021

Veränderung als Chance

Über viele Jahre hinweg war die kleine Ziegenfamilie die Freude der Seniorenheimbewohner. Ihre Zutraulichkeit tat den betagten Menschen gut und die Ziegen wurden mit Leckereien verwöhnt. Das Ziegengehege war ein Ort, wo man sich gerne getroffen und ein paar Worte ausgetauscht hat.

Doch bei dem Umbau der Aussenanlage ist kein Platz mehr für die Tiere eingeplant; sie sollen weg. Mit grosser Anstrengung versuchen die Verantwortlichen über Monate hinweg für die Drei einen neuen Platz zu finden. Doch die Jahreszeit und vor allem die Pandemie lassen alle Bemühungen scheitern – es bleibt nur noch das Einschläfern der Tiere!

Der junge Bauleiter kann und will das nicht hinnehmen. Er unternimmt einen letzten Rettungsversuch und kontaktiert alle Bekannten. So erhalten wir die Anfrage.

Auch auf dem Hof Regaboga gilt es abzuschätzen, ob eine Aufnahme von den Platzverhältnissen her überhaupt möglich ist. Aber es scheint Schicksal zu sein, dass gerade diese Drei ein neues Zuhause benötigen, denn im letzten Jahr haben uns Zickly, Kalif und Bärbel verlassen. Wir können also zusagen!

Die Freude und Erleichterung ist bei allen gross und wir freuen uns auf viele schöne Jahre mit dem Familienzuwachs in der Ziegenherde.

Im Namen aller, vor allem aber der Tiere im Stall, danke ich Ihnen für Ihre Hilfe!

Monika Aliesch und das Regaboga-Team

 

Abschied von Pirmin

Das kleine Licht der Hoffnung brannte hell, aber leider viel zu kurz – wenige Tage vor Weihnachten ist unser kleiner Pirmin seiner Immunerkrankung erlegen.

Bis zum Ende hat er gekämpft, aber es sollte nicht sein. Tieftraurig, aber dankbar für die Zeit mit dem kleinen Katzenmann, haben wir uns verabschiedet.Lieber kleiner Primin – in den wenigen Wochen bei uns hast Du so viele Menschen erreicht und uns allen Hoffnung und Zuversicht weitergegeben. Das gleiche hätten wir uns für Dich gewünscht.

Danke kleiner Hoffnungsträger, der du in unseren Herzen weiter leuchten wirst …