Weihnachtsgeschichte 2023

Sherin braucht Ihre Hilfe –
in nächster Nähe Grosses bewirken

Liebe Hoffreunde 

Täglich hören, sehen, lesen wir über Kriege, Terroranschläge, neue Katastrophen und höchstes Leid für Mensch und Tier irgendwo auf dieser Welt. Wir wollen helfen, fühlen uns aber angesichts des steigenden Ausmasses an Not überfordert und ohnmächtig. Wir fragen uns, was kann ich mit meiner Spende bewirken? Umso mehr, als auch die eigenen Mittel begrenzter geworden sind. Warum nicht da helfen, wo Sie mit Ihrer Spende viel bewegen können? In nächster Nähe!

Auf dem Hof Regaboga lebt seit sechs Jahren der kleine Rüde Sherin einvernehmlich mit unseren Hunden zusammen. Er hat schon grosse Fortschritte gemacht, braucht für eine Vermittlung aber noch Zeit. Leider ist seine Patin erkrankt und kann ihn nicht mehr unterstützen. Deshalb suchen wir für den achtjährigen Terrier-Mischling eine neue Patin oder einen Paten. Sherin ist kerngesund, aufmerksam und voll Lebensfreude.

Sherins leidvolle Erfahrungen mit den Menschen
Der schlaue, liebenswürdige Terrier wächst in einer sechsköpfigen Familie auf. Niemand hat Zeit, sich um den jungen Hund zu kümmern. Deshalb ist er öfters allein unterwegs. Obwohl er niemanden Probleme bereitet, fällt er einer Gruppe junger Burschen auf. Sie machen sich einen Zeitvertreib daraus, ihn bei jeder Gelegenheit zu jagen und mit Knallfröschen zu verängstigen. Längere Zeit entkommt er dem Zugriff der Gruppe, bis er eines Tages die Situation falsch einschätzt und in eine Sackgasse gerät. Es gibt kein Entkommen! Die Jugendlichen kommen immer näher. Er gerät in Panik. In seiner Verzweiflung greift er an. Doch diese lassen sich davon nicht beeindrucken und beginnen wütend, ihn mit Fusstritten zu traktieren. Immer wieder treffen ihre Tritte die kurzen Vorderbeine bis Sherin reglos zusammenbricht. Eine Anwohnerin beobachtet das und benachrichtigt seine Familie, die ihn in die Tierklinik bringt. Sherin hat an beiden Vorderbeinen schwerste Knochenbrüche. Die Täter kommen ohne Strafe davon.

Kann er jemals wieder laufen?
Die Frakturen verheilen erfreulich schnell, nicht aber das Trauma, welches der Übergriff ausgelöst hat. Sherin lässt niemand mehr an sich heran. Bei jeder kleinsten Unsicherheit reagiert er aggressiv. Eine Rückkehr zur Familie ist unvertretbar. Mehrere Vermittlungs- versuche scheitern, weil er sich zum Angstbeisser entwickelt hat. Bevor man ihn einschläfert, werden wir angefragt, ob wir noch eine Möglichkeit sehen. Der Hof Regaboga hat viel Erfahrung mit traumatischen Belastungen. Aus unserem Alltag wissen wir, er kann das Trauma verarbeiten, braucht dazu aber das richtige Umfeld, erfahrene Betreuer und Zeit.

Hof Regaboga ein sicherer Ort für unsere Schützlinge
Neben Sherin lebt auf unserem Hof eine bunte Schar von Tieren, die alt sind, die niemand mehr will oder andere Beeinträchtigungen haben. Wir geben täglich alles, um Ihnen ein sicheres Zuhause, fürsorgliche Pflege und liebevolle Betreuung zu gewährleisten. Ohne Ihre Hilfe kann es einen Ort, wie den Hof Regaboga, wo Tieren wie Sherin geholfen wird, nicht geben. Deshalb sind wir dankbar um jeden Franken, der für unsere Tiere gespendet wird.
Wir sind überzeugt, dass Ihr beherzter Einsatz für unseren Gnadenhof – in welcher Form auch immer – auch für Sie persönlich etwas Positives in Bewegung setzt.

Ihnen wünschen wir ein harmonisches Weihnachtsfest, zauberhafte Stunden im Kreis Ihrer Liebsten und einen inspirierenden Start in ein lichtvolles 2024.

Herzliche Grüsse

Monika Aliesch und das Regaboga Team

Ohne Ihre Hilfe kann es einen Ort, wie den Hof Regaboga, wo Tieren wie Sherin geholfen wird, nicht geben. Deshalb sind wir dankbar um jeden Franken, der für unsere Tiere gespendet wird.

Ein Chihuahua, der nur „Hund“ sein will

 

 

 

Liebe Hoffreunde

Wie stellen Sie sich einen Gnadenhof vor? Denken Sie dabei an einen traurigen, trostlosen Ort, an dem alte, gebrechliche Tiere, die niemand mehr will, ihren Lebensabend verbringen? Obwohl einige unserer Schützlinge betagt, krank und aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr vermittelbar sind, so ist der Hof zum Regaboga alles andere als trostlos. Vielmehr ist es ein fröhlicher, lebendiger Ort, an dem eine bunte Schar von Vierbeinern für viel Abwechslung, Freude und Überraschungen sorgt.

Ein Schicksalsschlag, der ein unbeschwertes Hundeleben beendet

Im Dezember letzten Jahres erhielten wir einen Anruf eines Tierarztes. Ein sechsjähriger Chihuahua sollte eingeschläfert werden. Die Hündin war übergewichtig und litt an Herz- und Nierenproblemen. Eine Familie hatte den Hund vor einem Jahr von einer Verwandten übernommen, die wegen einer Erkrankung das geliebte Tier nicht mehr versorgen konnte. Niemand in der Familie hatte Hundeerfahrung. Ein so kleiner Hund brauche auch nicht viel, so die Meinung der Eltern, die den Hund für ihre 10-jährige Tochter übernahmen. Sehnlichst hatte sie sich einen kleinen Hund gewünscht.

Eine unüberlegte Entscheidung mit schweren Folgen

Der Chihuahua wurde auf „Cindy“ umbenannt. Einige Monate nach der Aufnahme in ihr neues Zuhause musste Cindy wegen Magen-Darm-Beschwerden behandelt werden. Eine langwierige Therapie mit Medikamenten folgte. Wenige Monate später ging es der Hündin wieder sehr schlecht. Sie hatte einiges an Gewicht zugelegt. Der Tierarzt hatte einen Verdacht. Wie viel Auslauf hat Cindy? Wie wird sie ernährt?

Die Erwartungen nicht erfüllt

Es stellte sich heraus, dass niemand in der Familie wusste, was eine artgerechte Hundehaltung ist. Um Gewicht abzunehmen und ihre ständigen Darmprobleme in den Griff zu bekommen, verordnete der Arzt einen strikten Diätplan, Medikamente und regelmässigen Auslauf. Cindys Zustand verbesserte sich nicht. Es schien, als habe das Mädchen die Freude an ihrem Hund verloren. Er folge nicht, belle viel und wolle nicht auf den Arm und im Täschchen getragen werden. Die Eltern beklagten die hohen Kosten und die Häufchen, die Cindy ab und an in der Wohnung hinterliess. Man beschloss, das kranke Tier „von seinem Leid zu erlösen“.

Spielzeug sein – das Schicksal mancher kleinen Hunde

Der Tierarzt konnte die verantwortungslose Haltung der Eltern nicht gutheissen. Er fand diese tapfere Kämpferin ist noch viel zu jung, um eingeschläfert zu werden. Er verhandelte mit Diplomatie und Druck bis die Familie schliesslich einwilligte, den Chihuahua in professionelle Obhut freizugeben. Wir nahmen Cindy bei uns auf in der Überzeugung, dass die Hündin bei artgerechter Haltung und richtiger Ernährung sich sehr positiv entwickeln wird. Auf unserem Hof ist sie regelrecht aufgeblüht. Im Sommer war sie auf dem Gelände mit uns viel unterwegs. Ihr Gewicht ist wieder normal, die Medikamente und das Spezialfutter konnten wir absetzen. Sie hat sich so gut entwickelt, dass wir sie vermitteln konnten. Cindy heisst heute wieder „Annabelle“ und führt ein erfülltes Hundeleben als Teil einer neuen Familie mit viel Hundeerfahrung.

Die Arbeit auf dem Hof zum Regaboga hat eben viele Facetten und hin und wieder passiert sogar das eine oder andere Wunder. Wir möchten mit unserer Tatkraft noch viel bewegen um die Welt für einige Menschen und Tiere in schwierigen, schmerzhaften Lebenssituationen positiv zu verändern. Deshalb sind wir froh um jeden Franken, der gespendet wird. Danke, dass Sie uns auch weiterhin unterstützen.

Herzlichen Dank und liebe Grüsse

Monika Aliesch und das Regaboga Team

 

Annabelle, ein Chihuahua, der nur „Hund“ sein will