Zum Abschuss freigegeben!

Ein junger Bauer führt den Bauernhof seiner verstorbenen Eltern. Hart ist der Alltag für den alleinstehenden Mann, doch hingebungsvoll kümmert er sich um seine Tiere. Ihr Wohl liegt ihm sehr am Herzen. Dann geschieht das Unglück. Bei der Arbeit auf dem Feld kippt der Traktor. Der junge Landwirt wird von der Maschine eingeklemmt. Trotz sofortiger ärztlicher Hilfe stirbt er noch auf der Unfallstelle.

Der Bauernhof wird aufgelöst. Die Kühe werden verkauft und die beiden Hunde werden von der Nachbarin übernommen. Zurück bleibt die völlig verängstigte Ziegenherde.  Die ganze Aufregung auf dem Hof ist den sensiblen Tieren zu viel. Sie brechen aus dem Gehege aus und finden Zuflucht in einem schwer begehbaren Waldstück. Alle Versuche, die Ziegenherde wieder in den Stall zurück zu treiben scheitern. Auf dem Hof haben sie kein Zuhause mehr. Nun hat die Erbengemeinschaft genug. Sie will die Tiere abschiessen lassen!  Die Nachbarin des Verstorbenen kann das nicht zulassen. Zeitlebens hat der Bauer seine Tiere liebevoll gehalten. Dieses Ende darf nicht sein.

Sie wendet sich an die örtliche Tierschutzorganisation und diese eilen ihr zu Hilfe. In einer spektakulären Rettungsaktion wird die Gruppe eingefangen. Die zutraulichen Ziegen finden ein neues Zuhause im Dorf. Die zwei scheuen Buben bleiben zurück. Die Nachbarin weiss vom Hof Regaboga. Es gilt zu handeln.

Spätabends kommen die zwei jungen Geissen auf dem Hof Regaboga an. Wir bringen sie in den Stall zu unseren Ziegen. Die Senioren Track und Caruso geben den Jungtieren sofort Halt und Geborgenheit. Schon nach kurzer Zeit fressen die beiden dankbar das angebotene Heu und schlafen dann zufrieden im Stroh ein.

Danke, dass Sie es ermöglichen, Tieren in ihrer Not zu helfen.