Tiergesundheit

Mannigfach sind die Mittel und Wege Heilung zu erreichen – Heilen kann, im ureigensten Sinne des Wortes nur die Natur selber, der Helfende kann sie nur in ihrem Heilbestreben unterstützen. Die hier aufgeführten Naturheilverfahren sollen keinesfalls fachlich orientierte- bzw. notwendige tierärztliche Massnahmen ersetzen! Sie mögen jedoch einen Eindruck vermitteln, welche vielseitig- und wunderbaren Möglichkeiten im alternativen Bereich zu finden sind, und dass eine Zusammenarbeit der schulmedizinischen – und der alternativen Ausrichtung dem Patienten in vielen Fällen nur dienen könnte. Für welche der jeweiligen Methoden sich der Einzelne am Ende entscheidet, bleibt einzig und allein seinem Glauben und seiner Intuition überlassen.


Effektive Mikroorganismen (EM)

Bereits vor mehr als fünf Jahren hatte ich während einer Weiterbildung die ersten Kontakte mit EM. Ich besorgte mir ein Buch und war eigentlich voller Optimismus doch – ich fand zu diesem Zeitpunkt keinen Ansprechpartner, der mir sagen konnte wie und wo ich dieses EM im Stall und bei den Tieren einsetzen konnte. Zudem hörte ich von verschiedenen Seiten, die damit Versuche gestartet hatten, dass die Reaktionen bei den Tieren häufig viel zu stark ausfielen… Ich legte das Buch also zurück ins Regal und die Idee EM anzuwenden verschwand damit auch im Hintergrund. Vor gut zwei Jahren erkrankte einer unserer Esel schwer und wir setzten alle Hebel in Bewegung um ihm zu helfen. Dabei kam mir auch dieses besagte Buch wieder in die Hände. Wir hatten nichts zu verlieren -und so nahmen wir Kontakt mit der Firma Bionova auf. Diese gaben uns die Adresse des Ostschweizer Beraters Walter Dörig aus Braunau an. Dort angerufen, dauerte es nicht 24 Stunden bis dieser auf unserem Hof stand. Diese Selbstverständlichkeit der Hilfe um des Tieres Willen hat uns tief beeindruckt. Wir möchten ihm an dieser Stelle einfach noch einmal von ganzem Herzen danken! Dies war der Anfang einer neuen Ära auf dem Regaboga – einer neuen Freund- und Partnerschaft mit EM und Walter. Seither durften wir – in Begleitung und Beratung von ihm – unzählige Erfahrungen mit der riesigen Bakterienfamilie machen – und sie brachten uns von Beginn an zum Staunen!

Einsatzgebiete von EM auf dem Regaboga

Im Stall
Das gesamte Gelände wird periodisch mit EMA übersprüht. Ein spezieller Augenmerk liegt dabei auf den Geilstellen und auf das Gebiet um den Miststock herum. Das Klima im Stall ist überall ausgesprochen harmonisch und auch bei der grössten Hitze gibt es keine Geruchsemissionen.

Der Miststock erhält eine spezielle Behandlung. Das Staunen aller Anwesenden bei der ersten Mistabführung war gross als wir das Resultat dieser fleissigen Helferlein sahen!

Bei den Tieren
Bei den Huftieren geben wir regelmässig Bokashi ins Futter. Es wird ausnehmend gerne gefressen. Bokashi produzieren wir auf dem Hof selber. Wir geben unseren Hunden ebenso Bokashi ins Futter – dies ca.2x in der Woche. Beim Geflügel kommt EMA ins Trinkwasser und die Stallungen werden gut besprüht. Ebenso kommt bei allen Kleintieren EMA zur Anwendung. Bei der Wundversorgung spülen wir oft zuerst mit EMA oder EM1 um dann die Wunde selber mit EM-Keramik auszukleiden. Infektionen klingen in kürzester Zeit ab und der Wundgrund granuliert oft bereits in den ersten 48 Stunden. Der Vorteil dieses EM-Keramikpulvers liegt darin, dass es – im Gegensatz zu einer flüssigen Substanz – auf dem Wundgrund haften bleibt und in der Konsistenz nach Belieben angerichtet werden kann. Bei den gut 100 Tieren, die bei uns auf dem Hof leben, kommt es schon mal vor, dass sich eines davon eine Verletztung zuzieht. Wir versogen heute praktisch alle mit EM-Keramik und sind von den Resultaten absolut überzeugt!

Im Haus
Spätestens als wir unsere zwei Suchhunde bekamen, mussten wir uns etwas bezüglich der bis anhin verwendeten Putzmittel einfallen lassen. Wir gingen bei der Beschaffung dieser Lösungen immer nach möglichst naturverträglichen Kriterien vor, doch in irgendeiner Form waren mehr oder weniger alle mit Parfümsubstanzen versehen. Mit dem EM-Putzmittelkonzentrat haben wir in jeder Hinsicht ins Schwarze getroffen. Man kann sagen: So günstig, so wenig und so effizient!!! Mit einer sehr kleinen Menge des Konzentrates wird alles wunderbar sauber und schadet keiner Hundenase mehr! Zudem kann man jeden Kessel des gebrauchten Wassers mit gutem Gewissen den Spühltrog hinunterlassen, denn die Bakterien arbeiten weiter. Ich kann dieses Produkt jedem wärmstens empfehlen. Ein solches Resultat bei einem so kleinen Einsatz an Putzmittel – und das alles im Einklang mit der Natur! Was kann man noch mehr wollen? Bei den Blumen geben wir EMA ins Giesswasser. Beim Umtopfen oder bei der Neupflanzung verwenden wir oft Bokashi als Zusatz in der Blumenerde. Wir besprühen unsere Wohnräume nach Gutdünken mit einer verdünnten EMA oder EM 1-Lösung. Die Atmosphäre veränderte sich seither spürbar.Die Luft fühlt sich viel frischer an. Man hat buchstäblich das Gefühl als seien Tausende an der Arbeit. Was ja auch stimmt!

Wir sind heute in der glücklichen Lage mit EM in allen Bereichen auf dem Hof zu arbeiten. Gerne geben wir unsere gemachten Erfahrungen weiter. Eines muss man bei der Anwendung von EM beachten: Nicht die Menge zählt um ein gutes Resultat zu bekommen, sondern die jeweilige Verdünnung macht den Erfolg aus. Nur wenn man allem in der Umgebung die Zeit zugesteht einen Wandel zu vollziehen, werden alle gemeinsam am Ziel ankommen… Viele interessante und hilfreiche Hinweise bezüglich EM finden sie unter www.em-schweiz.ch. In diesem Sinne möchten wir alle dazu ermuntern Pioniere im Kleinen zu werden…


Biochemische Verfahren nach Dr. W.H. Schüssler

Krankheitssymptome zu unterdrücken bedeutet quasi das gewaltsame Ausschalten durchaus sinnvoller physiologischer Körperreaktionen auf einen krankmachenden Reiz
(Zitat aus Naturheilkunde für Hunde von Dr. med. vet. W.Becvar)

Die biochemische Heilweise on Dr. med. Schüssler, mit ihren ungiftigen, körpereigenen Nährsalzen oder Funktionsmitteln in aktiver Form, ist in der Hand des Helfenden eines der vollkommensten Instrumente, leidenden Menschen und Tieren Linderung und Heilung zu verschaffen. Diese Therapieform überzeugt durch ihre Einfachheit. Ihre in den Grundzügen so leicht verständliche Wirksamkeit auf die mangelleidende Zelle und damit auf den kranken Organismus spricht für ihre Anwendung. Die Schüssler-Therapie vereinigt alle Eigenschaften, die eine gute Heilweise haben sollte: Sie ist einfach, ihre Mittel sind ungiftige Nährmittel, sie ist zuverlässig-wirksam und sie ist leicht verständlich.


Enzymtherapie (Terrakraft)

Der Hof zum Regaboga ist der einzige offizielle Vertriebspartner von Terrakraft in der Schweiz.

Es ist das Verdienst von Dr. Gernot Graefe, der erkannte, dass in den Traubenkernen durch den hohen Anteil an Ligninen und Tanninen mittels einem von ihm speziell entwickelten Verfahren wertvolle und hochwertige Huminstoffe (Terrakraft) gewonnen werden können. Durch unsere schlechten Essgewohnheiten von immer mehr denaturierten Nahrungsmitteln (Produkte aus kontrolliertem Biologischen Anbau natürlich ausgenommen) steigen Allergien, Stoffwechselerkrankungen und Schwächungen des Immunsystems immer mehr an. Da auch unser größtes Organ, die Haut, immer mehr durch innere und äußere Einflüsse strapaziert wird, haben wir auch hier den äußerst positiven Einfluss von Huminstoffen feststellen können. Daher lag es nahe, und der erstaunliche Erfolg gibt uns recht, diese lindernden und heilenden Wirkungen von innen und außen mit reinen Huminstoffen zu nutzen. Darum wurde Terrakraft als natürliches Nahrungsergänzungsmittel (Trinkextrakt und Kapseln) entwickelt.

Wir haben einfach vergessen, das wir alle „Humuskinder“ sind, und alles, was wir zu uns nehmen aus Humus kommt oder durch Humus gefiltert wird, und daher die Huminstoffe automatisch eine enorme Bedeutung für unser Leben und unsere Gesundheit haben.

Indikationen:
  • praktisch alle Infektionkrankheiten (vorbeugend und therapeutisch).
  • Pilzinfektionen.
  • Magen/Darmerkrankungen alimentärer Genese, wie Durchfall, aber auch Verstopfung, Magen/Darmgeschwüre, Kolikneigung.
  • Erkrankungen und Insuffizienzen der Leber und Bauchspeichesdrüse.
  • Hauterkrankungen unterschiedlichster Genese, Allergien, Verbrennungen, Verbühungen, Wundbehandlung, Insektenstiche.
  • Eitrige und nichteitrige Entzündungen an Klauen, Hufen oder Krallen (bzw. Pfoten).
  • Entzündungen des äusseren Ohres, der Lippen, Lefzen, aber auch der Mundschleimhaut und Zähne.
  • Erkrankungen bzw. Entzündungen am Gesäuge bzw. Euter.
  • Entzündungen am äusseren Genitale, Vorhaut, Scheide.
  • Schwächezustände, Geriatrie bei älteren Tieren.
  • Lebensschwäche der Neugeborenen.
  • Erkrankungen bzw. Entzündungen an Gelenken, Sehnenscheiden, Schleimbeuteln, Knochenhaut.
Wirkung:
  • Entzündungshemmend, abschwellend, verteilend, kühlend, antiallergisch, juckreizstillend, schmerzstillend.
  • Anti-Infektös, gegen Viren, Bakterien und Pilze.
  • Auf das Immunsystem stimulierend.
  • Reinigend und kräftigend im Bereich der gesamten Verdauungsorgane.
  • Reguliert das Säure-Basengleichgewicht, sowie sirksam bei Rheuma, Gicht und Steinbildung (in den Nieren und der Leber).
  • Fördert die Wundheilung und Granulation, reinigt eitrige, verschmutzte und schlecht heilende Wunden.
Anwendung und Verabreichung:
  • Sowohl prophylaktisch wie auch therapeutisch – vor allem in Problembeständen sehr wirksam.
  • Entweder individuelle Eingabe (mit dem Trank) oder 2%ig ins Fertigfutter mischen (als Trockensubstanz)
  • Keinerlei Nebenwirkungen.
  • Kurmässig – etwa zur Blutreinigung etwa 3 Wochen verabreichen, oder auch über Monate in Krisenzeiten.
  • Keine Rückstände in Milch, Eiern oder essbaren Geweben.
  • Terrakraft kann sowohl innerlich (übers Futter oder Tränke) eingegeben, als auch äusserlich – als Umschlag, Auflage, Kompresse, Bad oder zum Bepinseln – angewandt werden. Auch Spülungen etwa der Vorhaut, der Scheide oder der Mundschleimhaut sind möglich.
Dosierung:
  • Vögel und ganz kleine Haustiere:
    3 x tgl. 1/2 bis 1 TL.
  • Kleintiere (Hunde, Katzen u. dgl.):
    3 x tgl. 1 bis 3 TL
  • Grosstiere (Schafe, Ziegen, Schweine u. dgl.):
    3 x tgl. 1-3 EL
  • Rinder, Pferde:
    3 x tgl. 3-6 EL oder 2% ig ins Futter

Bei Raumtemperatur ist Terrakraft jahrelang haltbar.